A A A

.
|
170516_Jugendinfoabend_Melktal_Hoch6_01_170516_Jugendinfoabend_Melktal_Hoch6_02_170516_Jugendinfoabend_Melktal_Hoch6_03_170516_Jugendinfoabend_Melktal_Hoch6_06_
|
|

Impulse für die Jugendarbeit in der Gemeinde

Regionales Vernetzungstreffen der Jugend-Gemeinderäte

St.Leonhard/Forst. Seit 2013 gibt es in jeder Gemeinde einen Jugend-Gemeinderat. Die beiden Kleinregionen Melktal und Hoch6 wollen Jugend-Initiativen und auch Jugend-Gemeinderäte in ihrer Arbeit bestmöglich unterstützen. Daher luden die beiden Sprecher der Kleinregionen und die NÖ.Regional.GmbH die Jugendgemeinderäte der Region zum ersten Vernetzungstreffen in das Rathaus von St.Leonhard am Forst. Anwesende Fachexperten gaben wertvolle Tipps und Informationen für die Arbeit als Jugend-Gemeinderat.

 

Dem Kleinregionssprecher des Melktals, Hans-Jürgen Resel, ist dieses Thema ein besonderes Anliegen. Er stellte die Website des NÖ Jugendreferates vor, die neben Informationen über vielfältige Jugendthemen, den digitalen Werkzeugkasten für Jugendgemeinderäte und best practice-Beispiele von Jugendprojekten beinhaltet.

 

Brigitte Hagenauer von der NÖ.Jugend:Info informierte insbesondere über die Möglichkeiten für Jugendprojekte finanzielle oder organisatorische Unterstützung zu bekommen. Sie sprach auch über die 1424 Jugend:Karte NÖ. Das ist ein praktischer und kostenloser Ausweis für alle zwischen 14 und 24 Jahren. Dieser funktioniert beispielsweise als Altersnachweis für Feste und bietet auch sonst zahlreiche Freizeit-Ermäßigungen.

Mag.a Elke Indinger, Jugendberaterin des BhW, stellte den Service „Jugend-Coaching für Gemeinden“ vor. Es handelt sich um eine Beratung und Prozessbegleitung für Gemeinden bei allen Themen der Jugendarbeit. Die Themenpalette umfasst zum Beispiel Jugendbeteiligung, Suchtprävention oder Fragen der mobilen Jugendbetreuung.

Manks Bürgermeister und Hoch6-Kleinregionssprecher DI Martin Leonhardsberger ermutigte die jungen Gemeinderäte zu ihrer Funktion. Er war selbst zu Beginn seiner politischen Karriere für die Jugendthemen zuständig und berichtet daher aus eigener Erfahrung: „Jugendarbeit ist herausfordern und sehr spannend. Aber alles was man in die Jugend investiert -Zeit, Arbeit und Geld - ist eine gute Investition in die Zukunft der Gemeinde!“

Die vielen Fragen der Jung-GemeindevertreterInnen zeigten, dass der Informationsabend auf reges Interesse stieß. Im Herbst soll daher ein zweites Vernetzungstreffen stattfinden, in dem u.a. auch über mögliche gemeinsame Jugendprojekte gesprochen werden soll, die umgesetzt werden können.